Das Stück: «Familiengeschäfte»


Der gutmütige Jack übernimmt die Möbelfirma seines Schwiegervaters. Voller Motivation hält er eine flam­mende Rede über Loyalität, harte Arbeit und Ehrlich­keit. Doch sein Enthusiasmus ist nicht von Dauer. Als sich der Privatdetektiv Mr. Hough Einblicke in die Firma verschafft, findet er ziemlich schnell heraus, dass Jacks Grundprinzipien vom Rest der Familie schlicht ignoriert werden. Die ganze Familie scheint in dubiose Geschäfte verwickelt zu sein und sich an den Betrügereien zu bereichern. Korruption und Be­trug sind an der Tagesordnung. Jack versucht ver­geblich, die illegalen Geschäfte zu unterbinden und wieder Recht und Ordnung herzustellen. Doch beim Versuch, seine Familie zu schützen, gerät Jack selbst immer tiefer in kriminelle Machenschaften hinein.

Mit witzigen Dialogen sorgt die Gesellschaftssatire aus den 80er­Jahren für einen unterhaltsamen Abend. Das Stück spielt in mehreren Gebäuden, welche jeweils durch Licht­wechsel angezeigt werden - ein Novum in der Stück­inszenierung des Theaters Einhorn.


Autor: Alan Ayckbourn
Deutsche Fassung: Gottfried und Inge Greiffenhagen
Schweizerdeutsche Bearbeitung: Katharina Schneebeli
Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg