Das Stück: Lysistrate

Stellen Sie sich vor, es ist seit Jahren Krieg im Land, die Männer gehen hin, und ihre Frauen warten bangend zu Hause auf die Rückkehr der Männer und Söhne.

Dies ist die Ausgangslage der weltberühmten griechischen Komödie von Aristophanes. Eine Situation, die bis jetzt leider nie an Aktualität verloren hat.

Lysistrate, die des Krieges überdrüssige Athenerin, trommelt alle Frauen aus Athen und Sparta zusammen und schwört sie ein auf die Parole: «Kei Sex meh, bis Friede isch!»

Dass diese Losung bei beiden Geschlechtern nicht nur eitel Freude auslöst, ist der Hauptinhalt des Stückes. Wir spielen dieses punkto Geschlechterkampf, wie auch dem Kampf gegen den Krieg, immer noch aktuelle, brisante aber auch amüsante Stück in einer aktualisierten Fassung von Hansjörg Schneider.

Komische Szenen wechseln sich mit hochaktuellen Rededuellen und neu getexteten Raps zu Instrumentals von verschiedenen Interpreten ab. Eine eigenwillige Interpretation, hin- und herschwankend zwischen Antike und Moderne, soll Sie zum Nachdenken, aber auch zum Lachen bringen.

Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main