Verein

logo

Im Jahre 1987 wurde das Theater Einhorn von Pierre Haldimann gegründet und 1988 anlässlich des Dorffestes das erste Stück «s‘Einhorn chunnt» aufgeführt. Unter der 10-jährigen Regie und Mitarbeit von Alex Truniger entstand eine sehr solide Basis des Theaterschaffens.

Vorstand

Tom Fink André Fischer Claudia Herzog Dani Schnider

Tom Fink

Präsident

André Fischer

Vizepräsident,
Kassier

Claudia Herzog

Aktuarin

Dani Schnider

Website, Adressen,
Sekretariat

Sonja Randjelovic Beat Schwab Ingrid Kunz

Sonja Randjelovic

PR & Kommunikation

Beat Schwab

Infrastruktur & Logistik

Ingrid Kunz

Backstage

Theater Einhorn stiftet Ertrag aus Kalenderverkauf

Anfang Juni 2016 konnte das Dübendorfer Theater Einhorn 5375.- Franken an die Eleonorenstiftung überreichen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit unserer Spende einen kleinen Beitrag an das Kinderspital Zürich leisten dürfen“, so Tom Fink, Präsident des Theaters Einhorn. 

Matthias Felber, Assistenzart Onkologie am Kinderspital Zürich, erhält den Check mit der Spende von Tom Fink (Präsident Theater Einhorn) und Lisa Hediger (einem der "Kalender Girls")

Der Erlös stammt aus dem Kalenderverkauf der letzten Theaterproduktion. Das Theater Einhorn hat im März und April 2016 das Stück „Kalendergirls“ aufgeführt. Dabei entstand die Idee, ganz im Sinne der Stückhandlung einen echten Kalender zu produzieren. Dank über 460 verkauften Kalendern und zusätzlicher Spenden konnte der für das Amateurtheater stolze Betrag von 5375.- Franken gesammelt werden. „Kalender Girls“ handelt von Frauen in den besten Jahren, welche für einen Kalender der besonderen Art posieren und damit Geld für einen guten Zweck sammeln. Deshalb stand für das Theater Einhorn von Anfang an fest, dass der Erlös einer gemeinnützigen Organisation zu Gute kommen soll. Die Wahl fiel auf die Eleonorenstiftung, private Trägerin des Kinderspitals Zürich. 

Das „Kispi“ ist die grösste Kinderklinik der Schweiz und eines der federführenden Zentren für Kinder- und Jugendmedizin in Europa. Über vierzig Fachbereichte decken das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin sowie der -chirurgie ab. 

Dennoch ist die Eleonorenstiftung als Spitalträgerin auf private Spenden und Sponsoren angewiesen. Damit das Kinderspital seine Aufgaben optimal erfüllen kann werden pro Jahr circa 7 Millionen Franken zusätzlich benötigt. Es sind hauptsächlich Spenden von Privatpersonen, Firmen und Vergabestiftungen. „Wir müssen jedes Jahr aufs Neue um Spendengelder kämpfen“, so Eva Lindemann, Leiterin Fundraising beim Kinderspital Zürich. Die Gelder werden dort eingesetzt, wo die Mittel der öffentlichen Hand nicht ausreichen. Dazu zählen unter anderem dringend notwendige Geräte, zusätzliche Dienstleistungen wie die Unterstützung schwer und chronisch kranker Kinder durch Psychologinnen und Psychologen oder die Sicherstellung von Forschungsprojekten. 

„Wir freuen uns sehr über die Spende und danken dem Theater Einhorn herzlich für das Engagement zum Wohle der kleinen Patienten“, so Eva Lindemann. Die Spende werde spezifisch für die Patienten der Onkologie eingesetzt. Finanzielle Unterstützungen wie diese helfen dabei, Kindern auch in Zukunft die bestmöglichen Therapien zu bieten.

Spendenkonto Kinderspital Zürich - Eleonorenstiftung 
PC-Konto: 87-51900-2
IBAN CH69 0900 0000 8705 1900 2 
BIC: POFICHBE

Schlussapplaus für Cani und Erica Vanal

cani vanalRegelmässige Besucherinnen  und Besucher vom Theater Einhorn kannten ihn: Cani Vanal, mit seinem freundlichen Blick aus wachen Augen und der bis ins hohe Alter deutlichen Körpersprache eine sehr gern gesehene Bühnenfigur. Nun sind Cani und seine Frau Erica, die regelmässig an der Kasse des Theaters Einhorn das Publikum freundlich empfing, leider verstorben. – Für das Theater Einhorn ein echter Verlust: für die Bühne, vor allem jedoch menschlich für die Gruppe. Cani war oft in kleineren, aber eindrucksvollen Rollen zu sehen. Sei es als Postbote Alfons Wirz in «Perfäkt aagleit», als Patient Franz Felix in «Alles uf Chrankeschii», als älterer Spartaner in «Lysistrate», als Gerichtsdiener in «Die 12 Geschworenen» oder als Italiener Colona in «Hinter den sieben Gleisen», Cani hat seine Auftritte auf der Theaterbühne immer genossen – und das Publikum auch.

Der Weg zum gelungenen Bühnenauftritt war hin und wieder eine Herausforderung, wie sich einige der Einhörner sicher erinnern. Mittlerweise legendär im Theater Einhorn ist die «Turnerchränzli-Probe». Im Stück «Perfäkt aagleit» gab es eine Szene, in welcher Cani als Alfons Wirz mit Tambourin das Turnerchränzli auf dem Dorfe leitete. Am Probewochenende im appenzellerischen Urnäsch wurde diese kurze Szene scheinbar endlos geprobt, wieder und wieder. Irgendwie wollte es einfach nicht klappen mit dem Rhythmus des Tambourins. Die Spieler, die als Turner mehr oder weniger im Gleichschritt zu marschieren hatten und sich mit Liegestützen abquälten, mussten viel Ausdauer beweisen und waren Cani’s etwas holprigem Rhythmusgefühl ausgeliefert. Ein paar Wochen später jedoch, an der Hauptprobe mit Publikum und an allen Vorstellungen im Hechtsaal, klappte der Turnerchränzli-Auftritt dann perfekt. Sobald Publikum anwesend war, gingen Cani’s Auftritte fast immer reibungslos über die Bühne. Eine der wunderbaren und erstaunlichen Eigenschaften von Cani.

Seine wohl eindrücklichste Rolle im Theater Einhorn hatte Cani als «Eff Eff» im Stück «Uuftritt und Abgäng». Er spielte den älteren Filmschauspieler Frank Fisher, der nach einer erfolgreichen Karriere in Hollywood nach Dübendorf zurückkehrt und dort Regie in einem Jubiläumsfestspiel führt. Während der Probearbeit wird Eff Eff mehrmals vom «Weissen Chauffeur» aufgesucht, der ihm zu verstehen gibt, dass er nicht mehr lange zu leben habe. Am Ende von «Uuftritt und Abgäng» wird Eff Eff vom Weissen Chauffeur zu sich geholt – das Theaterstück endet mit der Todesnachricht von Hollywood-Legende Frank Fisher.

Rund zehn Jahre nach diesem Theaterstück hat nun der Weisse Chauffeur auch im realen Leben Cani und Erica Vanal zu sich geholt. Cani und seine Frau Erica, welche sicher mitgeholfen hat, dass sich Cani auf seine Rollen konzentrieren konnte, werden dem Theater Einhorn in bester Erinnerung bleiben. Auch wenn sie es selber nicht mehr miterleben dürfen, haben die beiden für ihr Engagement beim Theater Einhorn einen kräftigen und herzlichen Schlussapplaus verdient.

Theater Einhorn Dübendorf

 

Theater Einhorn erhält Dübi Award 2012

duebiaward002Die Stadt Dübendorf zeichnete mit dem Dübi Award erstmals Personen und Organisationen aus, die sich in Kultur und Sport besonders verdient gemacht haben. Der Dübi Award 2012 für darstellende Kunst ging dabei an das Theater Einhorn, das mit der Freilichtaufführung "Hinter den sieben Gleisen" im letzten Sommer einen wichtigen Beitrag zur Dübendorfer Kultur beigetragen hat.

duebiaward001Tom Fink durfte als Präsident vom Theater Einhorn an der Dübi Award Gala am 2. Februar 2013 den Preis entgegennehmen und bedankte sich in seiner kurzen Ansprache bei den über Hundert Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Freilichtaufführung vom letzten Sommer beigetragen haben.

Das Theater Einhorn freut sich sehr über die Auszeichnung. Der Dübi Award, eine von Bruno Eggenberger aus Bronze und Maggia-Granit gestaltete Einhorn-Statue, wird einen Ehrenplatz im Probelokal des Theaters Einhorn bekommen.

 

Bilder: Tom Fink mit dem Dübi Award (links) und mit den anderen Preisträgerinnen und Preisträgern des Dübi Awards 2012 (oben)